Beziehungstypen
Welche Beziehungstypen gibt es?
Wer passt zu wem?
Welche Kombinationen sind gut oder schlecht?
Eine allgemeingültige Antwort zu finden, ist unmöglich.
Menschen besitzen eine unverwechselbare Individualität und die Fähigkeit zur Veränderung und Weiterentwicklung.
Wir sind nicht immer gleich, sondern unser Verhalten ist auch von den Umständen beeinflusst.
Dennoch gibt es Orientierungshilfen, die Ihnen mögliche Chancen und Risiken einer Partnerschaft deutlich machen können.
In diesem Artikel geht es darum das grundlegende Beziehungsmuster in ihrer Partnerschaft zu erkennen.
Es geht darum achtsam zu werden und sich bewusst zu sein, worin das Potential einer Verbindung liegt und worin die möglichen Herausforderungen bestehen.
Das hier im Folgenden beschriebene “Get ready for Love” System basiert auf einem Standardwerk der Tiefenpsychologie.
Fritz Riemann: Grundformen der Angst
Zusätzlich fließen umfangreiche Erfahrungswerte und systemische Grundsätze mit ein.
Im folgenden Artikel finden Sie Tipps und Anregungen wie Sie:
- Die eigenen Beziehungsmuster erkennen
- Beziehungsfallen vermeiden
- Beziehungskompetenzen erweitern
- Chancen erkennen und nutzen
Die 4 Beziehungstypen:
Typ 1 und Typ 2 bilden Gegenpole auf der inneren Ebene der Persönlichkeit.
Typ 3 und Typ 4 bilden Gegenpole auf der äußeren Ebene der Lebensgestaltung.
Typ 1: Der Einzelgänger
Typ 2: Der Warmherzige
Typ 3: Der Verlässliche
Typ 4: Der Charismatische
Was Sie noch wissen sollten, bevor Sie den Test machen:
Es gibt weder gute noch schlechte Beziehungstypen.
Jeder Typ hat sowohl Stärken, als auch Schwächen.
In jeder gesunden Persönlichkeit sind Anteile aus jedem Typ vorhanden.
So sind wir immer eine Mischung aus allen 4 Typen, allerdings wirken sich diese Anteile mehr, oder weniger dominant aus.
Je weiter die Punktezahl innerhalb einer Ebene (1+2, 3+4) differiert, desto dominanter wirkt sich der jeweilige Typ aus.
Besonders, wenn wir in eine Belastungssituation kommen, reagieren wir instinktiv nach dem dominanten Muster.
Hier geht es zum Test → Beziehungstypen-Test
Weiterführende Informationen zu: Grundformen der Angst
Ängste exisitieren weitgehend unabhängig von Kultur oder Zeitalter. Sie sind ein grundlegender Bestandteil menschlichen Lebens.
Angst ist nicht nur negativ, sondern liefert auch deutliche Hinweise auf das ungenutzte Potential, das in jedem schlummert.
Dort wo Angst spürbar wird, liegt in deren Überwindung die Chance auf Weiterentwicklung und Selbstentfaltung.
Fritz Riemann geht in seinem Werk davon aus, dass es vier Grundängste gibt, die den 4 kosmischen Impulsen der Erde entsprechen.
- Die Drehung der Erde um die eigene Achse.
- Das Kreisen der Erde um die Sonne.
- Die Schwerkraft, oder Zentripetalkraft die in die Mitte strebt.
- Die Fliehkraft, oder Zentrifugalkraft die nach außen strebt.
Äquivalent dazu gibt es vier Grundängste. Alle Ängste die wir empfinden können, lassen sich auf eine Mischung aus diesen vier Grundängsten zurückführen.
- Angst vor Selbsthingabe und Nähe, die als Bedrohung der Individualität erlebt wird.
- Angst vor Selbstwerdung, die als Isolation empfunden wird.
- Angst vor Veränderung, die als Vergänglichkeit und Unsicherheit empfunden wird.
- Angst vor Notwendigkeit, die als Endgültigkeit und Unfreiheit erlebt wird.
Damit verbunden sind die 4 Grundaufgaben im Leben:
- Die Selbstwerdung zu einer eigenständigen und selbstbestimmeten Persönlichkeit.
- Die Selbsthingabe, die uns Teil eines größeren Ganzen werden lässt.
- Die Beständigkeit und Dauer, die Sicherheit und Orientierung ermöglicht.
- Die Veränderung und Wandlung, die eine evolutionäre Anpassung und Weiterentwicklung ermöglicht.
Jeder Mensch trägt diese Aufgaben/ kosmischen Triebkräfte in sich.
Je nach individueller Prägung und momentanen Lebensumständen verteilen sich diese 4 Grundaufgaben unterschiedlich auf die jeweiligen Lebensabschnitte.
So werden wir nicht für immer geprägt, sondern tragen das Potential in uns, bewusst zu entscheiden, welcher Lebensaufgabe wir uns mometan verstärkt widmen wollen.



