Typ 2: Der Warmherzige
Beziehungsbiografie:
Beziehungen werden ernst genommen und halten lange. (Manchmal auch nur deshalb, weil dieser Typ viel erträgt, bevor er einen Schlussstrich setzt.)
Hobby oder Beruf werden hinter die Beziehung, oder Familie gestellt.
Oftmals fühlt sich dieser Typ zu seinem Gegenpol: Typ 1 - Der Einzelgänger hingezogen.
Der Warmherzige fühlt im diesem Gegenüber die Stärke und Sicherheit, die ihm selbst fehlt.
Er kann sich so ganz hingeben und darauf bauen, dass der Partner die nötige Stabilität einbringt.
Da der Warmherzige hohe soziale Kompetenzen hat, übernimmt er die Führung im Privatleben, für das sich der Einzelgänger wenig interessiert.
Die eigen Opferbereitschaft und die Neigung zur Unterordnung des Typ 2 geben dem Partner die Möglichkeit seine Ziele ungestört zu verfolgen.
Chancen und Potential dieser Verbindung:
Die eigene Welt wird um den Gegenpol erweitert und somit reichhaltiger.
Neue Erfahrungen werden gemacht und das Manko an zwischenmenschlichen Kompetenzen wird durch den Partner erfüllt.
Beiden fehlt ein Teil, zusammen ist man ganz.
Man fühlt sich fast magisch angezogen und diese Anziehung ist oftmals umso größer, je dominanter beide in ihrem Muster leben.
Wenn es gelingt sich von dem Partner in die so fremde Welt führen zu lassen und nicht kompensiert, sondern angleicht, so führt diese Verbindung zu einer enormen Erweiterung des eigenen Lebens.
Herausforderungen in dieser Verbindung:
So wie der Einzelgänger die Distanz braucht, sehnt sich der Warmherzige nach Nähe.
Die Herausforderung besteht darin, Abgrenzung und Selbstvertrauen zu lernen.
Erst wenn Distanz nicht mehr als Bedrohung der Liebe empfunden wird, kann sie zugelassen werden.
Der Warmherzige braucht vor allem Liebesbeweise, um sich wirklich zu binden.
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