Ergreifen Sie die Initiative
Das gilt natürlich nicht nur für die Partnerschaft - aber es gilt hier genauso.
Sie wollen nicht länger Opfer einer ungerechten Behandlungsweise sein?
Sie wollen einen weitreichenden Einfluss auf die Entwicklung in Ihrem Leben nehmen?
Sie wollen auch einen Teil vom Glück abbekommen?
Nun - das haben Sie immer schon. Nur war es Ihnen vielleicht nicht bewusst.
Im folgenden Artikel erfahren Sie, was Sie tun können um Ihr Leben bewusst(er) zu steuern und somit auch Ihre Beziehung verbessern zu können.
1. Machen Sie sich bewusst, dass sie kein Opfer sind.
Wir sagen so oft:
“Der Stress in der Beziehung ist Schuld an meinem Magengeschwür.”
“Weil mich meine erste Freundin enttäuscht hat, kann ich kein Vertrauen mehr aufbauen.”
“Die Launen meines Parnters verderben mir den ganzen Tag.”
“Die Extrawünsche meiner Frau provozieren mich ständig.”
Diese Liste ließe sich noch beliebig fortsetzen.
Das ist eine Möglichkeit die Welt zu betrachten.
Es steht Ihnen aber genauso frei, sich zu sagen:
“ICH habe mich über die Extrawünsche meiner Frau geärgert.”
“ICH habe mir den Tag von meinem Partner verderben lassen.”
“ICH habe solange zu allem “Ja” gesagt, dass ich auf Grund der Überforderung ein Magengeschwür bekomme.”
“ICH habe mich so enttäuschen lassen, dass ich keine Hoffnung auf Änderung mehr habe.”
Das fühlt sich nicht so besonders gut an?
Das klingt so als wären Sie an allem selbst schuld?
Sie müssen sich dann eingestehen, dass Sie nicht immer richtig entscheiden und handeln.
Wenn Ihnen jetzt diese oder ähnliche Gedanken durch den Kopf schießen, dann sind Sie in guter Gesellschaft!
Es ist ganz natürlich, dass wir uns vorerst dagegen wehren, Schuld an etwas zu haben.
Ganz so schlimm ist es nicht, denn wahrscheinlich ist es nicht Ihre alleinige Schuld.
Aber Sie haben mit größter Wahrscheinlichkeit einen Anteil daran und diesen können Sie steuern.
♥ Impulse zum Weiterdenken: Erkennen Sie Ihre Anteile!
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Sprechen Sie bewusst in der “ICH” Form über negative Erlebnisse.
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Schreiben Sie Situationen auf, in denen Sie sich besonders leicht ärgern / kränken/ zurückziehen.
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Was haben diese Situationen gemeinsam? Welche Bedürfnisse und Werte sehen Sie in diesen Situationen missachtet?
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Sehen Sie Fehler auch als Chance, etwas zu lernen.
Jeder Tag bietet die Chance für Veränderung. Das einzig entscheidende dabei ist, ob Sie das wollen.
Veränderung und das Erreichen neuer Ziele (wie eine aktivere und bewusstere Gestaltung Ihres Lebens) kosten meistens auch einen Preis.
In diesem Fall: Die Konfrontation mit eigener Schuld und selbst gemachten Fehlern.
2. Die guten Seiten der Schuld sehen:
Sie wurden ungerecht behandelt und Sie selbst sind daran schuld?
Sie haben immer noch keine glückliche Beziehung und das geht auf Ihre Kappe?
Sie haben Pech gehabt und der Einzige, mit dem sie hadern können sind Sie Selbst?
Und darüber sollen Sie sich auch noch freuen?
JA! Das ist im Grunde das Beste, was Ihnen passieren kann.
Denn nur wenn Sie selbst die Ursache waren, können Sie auch etwas ändern!
♥ Impulse zum Weiterdenken : Machen Sie die Schuld zu Ihrem Verbündeten!
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Machen Sie sich bewusst, dass Sie selbst festlegen, was Sie als “gut” oder “schlecht” bewerten.
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Ersetzen Sie den Begriff “Schuld” durch “Eigenverantwortung”.
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Sehen Sie unangenehme Erfahrungen nicht als “scheitern”, sondern als Chance zum Lernen.
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Werden Sie sich klar was Sie gerne statt dessen wollen.
Bedeutet das, dass jeder für ALLES selbst verantwortlich ist?
Heißt das, dass es möglich ist das GANZE Leben bewusst zu kontrollieren?
Theoretisch ja! Praktisch habe ich bisher niemand kennen gelernt, der mir das in vollem Umfang beweisen konnte.
Aber ich kenne viele, die Ihre Fähigkeiten Schritt für Schritt entscheidend erweitern und so ihr ganzes Leben wesentlich aktiver und bewusster nach ihren Vorstellungen gestalten.
Es ist demnach keine Frage von “möglich” oder “unmöglich”, sondern eine Frage des “wie ist es möglich“.
Wer tut, was er immer getan hat, bekommt, was er immer bekommen hat.
Oder anders herum: Um zu bekommen, was wir noch nie bekommen haben, müssen wir tun, was wir noch nie getan haben.
3. Erweitern Sie Ihren Handlungsspielraum
Es geht dabei nicht darum jemand ganz anderer zu werden, sondern zusätzlich zu den bestehenden Verhaltensweisen neue dazuzugewinnen.
Oft glauben wir, dass wir keine Wahl haben unser Verhalten zu steuern.
Wir sind eben, wie wir sind.
Erstaunlicher Weise re-agieren wir in Extremsituationen oft völlig neuartig.
Das ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass unser Repertoire an Verhaltensweisen größer ist, als wir annehmen.
Wenn es also prinzipiell möglich ist, dann ist die entscheidende Frage: ” Wie gelingt das auch in Normalsituationen?”
Und wie können Sie das bewusst steuern.
Dazu ist es wichtig, dass Sie sich bewusst werden, dass hinter jeder Handlung eine “gute Absicht” steckt.
Ein Beispiel:
Sie wollen abnehmen.
Sie wissen, dass Sie bei Schokolade (und zwar der zartschmelzenden zu 1000 kcal das Stück) schwer widerstehen können.
Natürlich haben Sie deshalb keine zuhause.
Allerdings will es der Zufall, dass Sie um 22:00 der Heißhunger auf ebensolche packt.
Wie von einer mächtigen Zauberhand getrieben schieben Sie Ihre Müdigkeit beiseite und durchforsten Ihren Eiskasten.
Und tatsächlich! Sie werden fündig!
Aus Milch, Butter, Bitterschokolade und einer rauen Menge Zucker bereiten Sie sich diese Leckerei selbst zu. (Not macht ja so erfinderisch.)
Aber Not macht nicht nur erfinderisch, sondern auch aktiv.
Denn als Sie eine Freundin vor 20 Minuten gebeten hat, kurz im Internet etwas zu recherchieren, waren Sie viel zu müde.
Diese Müdigkeit ist jetzt wie weggeblasen - und Ihr Vorhaben abzunehmen ebenso!
Sie könnten sich jetzt schlecht, undiszipliniert, schuldig und als Versager fühlen.
Denn Sie haben es nicht geschafft Ihr Vorhaben umzusetzen.
Die Konsequenz daraus ist, dass es Ihnen noch schlechter geht und schlechte Laune lässt sich bekanntlich gut mit Schokolade bekämpfen!
Wie können Sie es schaffen, diesem Teufelskreis zu entrinnen?
Betrachten wir diese Situation nüchtern:
Es ist niemand hinter Ihnen gestanden, der Sie dazu gezwungen hat. Demnach muss es sich um einen Teil von Ihnen handeln, der Sie dazu veranlasst hat, so zu handeln.
Soweit so gut - das ist Ihnen sicherlich klar (aber vielleicht in diesem Moment nicht bewusst).
Und dieser Teil hatte im Grunde etwas Gutes für Sie im Sinn!
Vielleicht wollte er Ihnen Gutes tun, indem er Ihnen zu einem nächtlichen Lusterlebnis verholfen hat (nächtliche Lusterlebnisse sind nämlich zur Zeit eher spärlich).
Vielleicht war es sein Versuch den Ärger über den nachlässigen Kollegen zu bekämpfen. (Dass Schokolade beruhigt, ist ja praktisch erwiesen)
Vielleicht wollte er die Langeweile alleine vor dem Fernseher ein wenig auflockern.
Es gibt viele Vermutungen und welche in diesem Fall zutrifft wissen wir nicht.
Aber eines ist klar: Dieser Teil in Ihnen hatte tatsächlich eine gute Absicht.
Nur war die Art und Weise, in bezug auf die Entscheidung abzunehmen, nicht sinnvoll.
Diese wurde auch mit großer Wahrscheinlichkeit von einem anderen Teil in Ihnen getroffen.
Wenn Sie mehr Kontrolle über Ihre Handlungen gewinnen wollen, dann ist es sehr hilfreich genau jene Teile anzuhören, denen Sie vielleicht sonst wenig Beachtung schenken.
Das ist nicht immer angenehm, denn dann müssten Sie sich vielleicht eingestehen, wie langweilig Ihre Abende sind.
Oder wie wenig lustvolle Erlebnisse es in Ihrem Leben gibt.
Aber das ist der erste Schritt zu einer ganz neuen und weitreicherenden Lösung.
Denn in dem Moment, wo Sie sich eingestehen, dass Ihnen die Abwechslung fehlt, eröffnen sich ganz andere Möglichkeiten.
Sie können sich bewusst überlegen, was Sie noch (außer Schokolade zu nächtlicher Stunde zu essen) tun können, um für Abwechslung in Ihrem Leben zu sorgen.
♥ Impulse zum Weiterdenken: Erweitern Sie Ihre Möglichkeiten!
- Nageln Sie sich nicht durch ein “Ich bin…” auf eine Verhaltensweise fest, sondern machen Sie sich deutlich, dass Sie in jedem Moment (bewusst oder unbewusst) neu entscheiden, wie Sie sich verhalten.
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Machen Sie einfach einmal etwas Anderes, als gewöhnlich. Neue Situationen fördern automatisch neue Verhaltensweisen.
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Schaffen Sie einen Rahmen für einen “inneren Dialog”, indem Sie jene Bedürfnisse erkennen, die Sie sich sonst nicht eingestehen.
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Machen Sie sich bewusst, dass hinter einer unerwünschten Handlung im Grunde oft ein unerfülltes Bedürfnis steckt.
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Dieses Bedürfnis ist für sich gesehen gut und hat im Grunde eine positive Absicht.
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Die Art und Weise, wie diese gute Absicht umgesetzt ist nur steuerbar, wenn Sie das Bedürfnis (an)erkennen.
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Lernen Sie die gute Absicht hinter Ihren Handlungen kennen und wertzuschätzen.
Das bringt uns zu einem wirklich interessanten Punkt.
Denn mit dem Essen der Schokolade haben Sie im Grunde genau das erreicht, was Sie in diesem Moment wirklich wollten.
Sie haben Ihre Kreativität angeregt (Not macht erfinderisch) und die Müdigkeit besiegt (wo ein Wille, da ein Weg).
Sie haben sich in diesem Moment in einen sehr ressourcenvollen Zustand gebracht und erreicht, dass Sie eines Ihrer Bedürfnis befriedigt haben.
Allerdings war die Art und Weise, wie Sie das getan haben nicht im Einklang mit einem anderen Ziel.
Eines wird aber sehr deutlich:
Im Zweifelsfall setzt sich das stärkere Bedürfnis durch.
You allways get what you really want!
Was bedeutet das für die Partnerschaft?
Vielleicht steht Ihrem Ziel einer glücklichen und erfüllten Partnerschaft ein Bedürfnis im Weg, das das Erreichen dieses Ziels bisher erfolgreich verhindert hat.
4. Bringen Sie Ihre Bedürfnisse in Einklang.
Wir glauben oft, dass wir eine stimmige und umfassende Entscheidung getroffen haben und müssen bemerken, dass uns Blockaden daran hindern, unser Ziel zu erreichen.
Wir wollen schon, aber kommen doch nicht so gut weiter, wie wir es uns vorgestellt haben.
Immer wenn dieses Muster auftritt ist es ein deutliches Zeichen dafür, dass wir etwas übersehen haben.
Es ist ein Zeichen dafür, dass es ein unbewusstes oder verdrängtes Motiv gibt.
Erst wenn wir auch diese Motive in unsere Entscheidungsfindung einbeziehen, wird es leicht und wir kommen unseren Zielen näher.
Jetzt sagen Sie vielleicht: “Natürlich weiß ich, was ich will!”
Sie wollen eine glückliche und erfüllte Partnerschaft.
Was bitte ist da die Frage?
Die Tücke liegt hier allerdings im Detail.
Jede Situation hat Vor- und Nachteile.
Unerwünschte Umstände, wie das Leben in einer problembehafteten Partnerschaft sind diesbezüglich keine Ausnahme.
Oftmals sehen wir aber nur die Nachteile und wir kommen gar nicht darauf, dass es auch etwas Gutes am Schlechten geben könnte.
Das bedeutet, dass wir die Vorteile, die ein Problem mit sich bringen kann, nicht bewusst wahrnehmen, oder ihnen wenig Bedeutung beimessen.
Wir übersehen, dass wir womöglich einen Preis dafür zahlen müssen, um eine Veränderung herbeizuführen.
Denn: Das Leben, wie es ist hat nicht nur Nachteile, sondern auch Vorteile.
Häufige Beispiele dafür sind:
Sie brauchen sich nicht nach einem Partner zu richten.
Sie können alleine entscheiden.
Sie brauchen sich nicht der Angst aussetzen, verletzt oder ausgenutzt zu werden.
Sie haben mehr Zeit für den Beruf, oder das Hobby.
u.s.w.
Sind Ihnen die Vorteile des jetzigen Lebens bewusst?
Welche Blockaden müssen Sie noch überwinden, um Ihre Partnerschaft zu verbessern?
♥ Impuls zum Weiterdenken: Lernen Sie Ihrer unbewussten Motive kennen!
Machen Sie sich verdrängte Bedürfnisse bewusst.
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Auf was müssen Sie vielleicht verzichten, wenn sie ihre Beziehung verbessern wollen?
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Was müssen sie vielleicht nicht tun, das Ihnen unangenehm wäre?
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Vor welchen unangenehmen oder ängstigenden Situationen schützt Sie das Leben, wie es ist?
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Mit welchen Umständen in Ihrem Leben lässt sich eine Partnerschaft nur schwer vereinen?
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Welche Verhaltensweisen müssen Sie vielleicht verändern, dass ihre Beziehung auch halten kann?
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Welche Fähigkeiten müssen Sie vielleicht noch weiterentwickeln?
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Haben Sie genug Zeit und Kapazität für eine Partnerschaft?
Bereit für die Liebe zu werden, bedeutet auch die eigenen Grenzen zu überwinden.
Dann sind Sie Ihrem Partner einen Riesenschritt näher gekommen und ein Stück des Weges zu einer erfüllten Beziehung gegangen.
Get redy for LOVE!
Weiterführende Literatur:



