Gefühle zulassen und Vertrauen schenken.
1.) Lernen Sie das Gute zu sehen!
Dazu ein Beispiel: Haben Sie es schon mal eilig gehabt? Und ist es nicht ein grausamer Zufall, dass genau dann alle Ampeln rot sind? Es gibt ein wissenschaftliches Experiment, dass den Zusammenhang zwischen roten Ampeln und der eigenen Eile widerlegt. Dennoch empfinden wir es oft so.
Wahr ist, was wir wahrnehmen. Uns fallen also die roten Ampeln dann besonders auf, wenn wir sie für uns wichtig sind (weil wir sie nicht brauchen können). Sie werden demnach verstärkt wahrgenommen. Die Welt ist weniger, was sie ist, sondern wie wir sie sehen. Und wenn wir glauben, dass sie schlecht ist und uns Schlechtes will, dann werden wir versuchen diese Theorie zu bestätigen, indem wir Schlechtes verstärkt wahrnehmen. Eines ist klar: Es ist Ihre Wahrnehmung und diese können Sie ändern, so Sie das wollen!
- Bei einem ersten Schritt ist nicht die Größen entscheidend, sondern die Richtung! Wenn Sie lernen wollen, das Gute wahrzunehmen, dann fangen Sie in kleinen, unbedeutenden Situationen an. Sie geben sich damit die Chance andere Erfahrungen zu machen, als bisher. Das verändert ihre Glaubenssätze (alles ist schlecht, jeder will mir Böses). Veränderte Glaubenssätze bewirken dass ihre Wahrnehmung automatisch nach anderen Bestätigungen sucht und auch findet. Sie lernen im wahrsten Sinn des Wortes, das Gute zu sehen!
2.) Lassen sie die Handlungen der anderen, dort wo sie hingehören!
Nämlich bei den anderen.
Menschen des Typs Einzelgänger neigen dazu, alles auf sich selbst zu projizieren. In gewisser Weise ist es ihre Art an einem sozialen Leben teilzuhaben. Diese ist weniger von einem aktiven Austausch geprägt, als von einer Interpretation nonverbaler Signale. Und hier sind der eigenen Interpretation umso mehr Tür und Tor geöffnet, als es zu keiner realen Überprüfung kommt.
Fragen Sie also ruhig mal nach, warum jemand so missmutig schaut, oder Sie auf einen Kaffee einladet. Vielleicht das viel weniger mit Ihnen zu tun, als Sie denken.



