Gefühle zulassen und Vertrauen schenken.
Kategorie: Persönlichkeit |
Was bedeuten diese Möglichkeiten real in Bezug auf das Vorhaben die Gefühlswelt zu bereichern?
- Die Konfrontation mit der ursprünglichen, ersten Belastung, die zum Abtrennen geführt hat. Ist dafür eine Therapie, oder Beratung nötig? Nein, das ist nur ein Weg, der das ermöglicht. Das Leben selbst gibt uns ebenso kontinuierlich Möglichkeiten, das zu tun. So steckt hinter einer überwiegend negativen Sichtweise oftmals das unbewusste Bedürfnis, es uns so schlecht ergehen zu lassen, dass wir an die ursprünglichen belastenden Erlebnisse erinnert werden und uns damit beschäftigen müssen. Sie bewusst zu machen und aufzulösen und somit heraufzuholen.
- Ein so überwältigendes Erlebnis, der die Türe zur Gefühlswelt aufbricht. Jeder Mensch ist zu tiefen und reichhaltigen Gefühlen fähig (hat einen Bereich, wo das Rohr dick ist). Wenn der Anlass stark genug ist, wird es uns einfach übermannen und die Verbindung zu unserer Gefühlswelt wird frei. Nicht zuletzt deshalb fühlen sich Menschen der Typs Einzelgänger oftmals zu ihrem Gegenpol (Typ 2 - Der Warmherzige) hingezogen. Dieser empfindet tief und reichhaltig und in der Verbindung können wir an diesem Gefühlsstrom teilhaben.
- Was ist das Gegenteil von Belastung und Leid? Gelassenheit und Freude. So wie Essig den Kalk auflöst, löst Freude und Gelassenheit die negativen Empfindungen auf und lässt uns den Kummer und Schmerz mehr und mehr in den Hintergrund stellen. Gönnen Sie sich Momente, in denen Sie ihre Freude und ihr Glück wahrnehmen. In jedem Leben gibt es Schönes und Gutes, die Kunst liegt darin es auch wahrzunehmen.
- Mehr zu fühlen, bedeutet automatisch die Verbindung zu der eigenen Gefühlswelt zu verbreitern.(Das Rohr dicker zu machen). Aber wie fühlt man mehr? Gefühle sind immer momenthaft, sozusagen im “Hier und Jetzt”. Menschen dieses Typs sind überwiegend an Zielen und Vorhaben orientiert, haben also den Fokus der Wahrnehmung nicht im Moment, sondern im “Morgen”. Das bedeutet, dass es im Grunde auch ein Zeitproblem ist, wenn sie wenig fühlen. Denn wer immer auf die Zukunft blickt, kann den Moment nicht spüren. Gönnen Sie sich Momente, wo sie ganz in der Ewigkeit des Augenblicks eintauchen und spüren, wie es ihnen geht.
- Um sicherzustellen, dass Sie nicht wieder in das alte Muster zurückfallen, ist es wichtig diese Veränderung nicht als einmalige Umstellung, sondern als kontinuierlichen Prozess zu sehen. Glücklicher Weise sind Menschen Gewohnheitstiere und so verselbstständigt sich diese Veränderung nach einiger Zeit, auch ohne dass wir und ständig damit beschäftigen müssen.
Dieser Beitrag wurde
am Freitag, 31. August 2007 um 21:05 veröffentlicht. Kategorie: Persönlichkeit.
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